SSH: Login mit Key statt Passwort und schön bunt

Jedes Mal wenn ich einen neuen Raspberry oder Webserver einrichte, mache ich ein paar Modifikationen an der bash Shell und sorge dafür, dass ich mich ohne Passwort mit einem Schlüssel anmelden kann und an der Farbe des Prompts erkenne, ob ich mit root-Rechten arbeite.
Eingefärbte Verzeichnisse und praktische Abkürzungen mag ich auch.

Also bash sicherer und praktisch.

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Eine PHP Entwicklungsumgebung installieren

Nachdem ich jetzt einen weiteren Auftrag für die Entwicklung eines PHP Skripts erhalten habe, wird es langsam Zeit, sich „häuslich einzurichten“. Soll heißen, es braucht eine sinnvolle PHP Entwicklungsumgebung.

Und zwar eine, in der man sich halbwegs schnell zurechtfindet.
In meinem Fall für Windows 10.

Ich schon einige Erfahrungen mit Eclipse gemacht, und dort gibt es schon eine ziemlich Hürde. Bis man damit gut und schnell umgehen kann, dauert es eine Weil.

Viel besser gefällt mir NetBeans!
Einfach einzurichten und leicht zu bedienen. Obwohl eigentlich für die Entwicklung von Java und JavaScript Programmen gedacht, gibt es mittlerweile Pakete, die speziell als Entwicklungsumgebung für PHP und HTML 5 gedacht sind.
Was ich besonder beeindruckend fand, war die Einbindung des Debuggers. Endlich kann ich ein PHP Skript schrittweise ausführen und mir Variableninhalte ansehen, ohne vorher zwei Tage nach Installationsanleitungen zu suchen.

Also, ans Werk! „Eine PHP Entwicklungsumgebung installieren“ weiterlesen

Wo sind die synchronisierten Hintergrundbilder?

Windows 10 hat ja die nette Eigenschaft bestimmte Einstellungen wie Hintergrundbilder, Schriftgrößen, etc. auf alle Computer zu synchronisieren, auf denen man sich mit einem Microsoft Account anmeldet.

Aber was, wenn man sich mit einem neuen Account anmelden möchte (oder muss), und die über Jahrzehnte gesammelten Hintergrundbilder dann nicht mehr wiederfindet?
Das ist selbst dann ärgerlich, wenn es nur um 10 Fotos vom Segeln geht, wie in meinem Fall 🙂

Die Lösung ist einfach, wenn man weiß wo die Bilder sind. „Wo sind die synchronisierten Hintergrundbilder?“ weiterlesen

Office 365 belegt zu viel Platz auf der Festplatte

Ich benutze (und verkaufe) nun seit einiger Zeit Microsoft Office 365 und bin absolut zufrieden damit.
Die Installation der lokal auf dem PC installierten Office Software dauert nur Minuten, und man kann fast sofort damit arbeiten. Selbst während die Installation im Hintergrund weiter voranschreitet.

Der Trick dabei ist eine Technologie, die Microsoft „Click-To-Run“ nennt. Kurz zusammengefasst werden Word, Excel und Co. in kompakten, virtuellen Maschinen gestartet. Der Anwender merkt davon nichts und freut sich über die schnelle Installation.

Stehen Updates für Office bereit, wird einfach eine neue Version der virtuellen Maschine heruntergeladen. Auch das merkt der Anwender nicht.

Leider kann es vorkommen, dass alte Versionen der Click-To-Run VMs nicht gelöscht werden, und viel Platz auf der Festplatte belegen.

Bei war das der Fall. Plötzlich war meine 250 GB SSD fast voll. Eine Analyse mit dem sehr praktischen Tool SequioiaView ergab, das das Verzeichnis C:\Users\All Users\Microsoft\ClickToRun auf 21 GB angewachsen war.

In diesem Verzeichnis finden sich etliche Ordner mit UUIDs als Namen, z.B. {9AC08E99-230B-47e8-9721-4577B7F124EA}.
Bei mir war nur einer dieser Ordner halbwegs aktuell, mit einem Änderungsdatum im gleichen Jahr. Alle anderen waren vom Vorjahr.

Man kann diese alten Ordner offensichtlich gefahrlos löschen.
„Offensichtlich“, weil es dafür keine Garantie gibt, Microsoft sagt nicht, dass man sie löschen kann. Aber da schlimmstenfalls eine Neuinstallation von Office nötig ist, hält sich das Risiko in Grenzen.

Ich konnte die Ordner jedenfalls löschen und fast 20 GB freischaufeln.
Aber nur die alten Ordner mit UUIDs als Namen, die anderen bitte so lassen wie sie sind 🙂

 

Die yum history oder „Was hatte ich noch installiert???“

Ich bin gerade dabei die Konfiguration für meinen neuen Root Server zu dokumentieren.
Und natürlich habe ich nicht gleich alles aufgeschrieben, was ich getestet und installiert hatte. Wäre ja auch zu schön 🙂

Gut, das sich manche Kommandos ihre Historie merken.
Insbesondere yum und die Shell.

Was man so alles mit yum getrieben hat, kann man mit dem Befehl yum history erfahren. Details zu einzelnen Aufrufen bekommt man mit yum history info <Nummer>:

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Ein laufendes Linux klonen / kopieren / sichern

Ich stehe immer wieder mal vor der Herausforderung, eine ganz Linux Installation zu duplizieren oder zumindest in Sicherheit zu bringen.
Z.B. den produktiv laufenden Raspberry Pi im Fitnessstudio, inklusive der aktuellen Konfiguration.
Oder wie jetzt im Moment das Linux auf einem gemieteten Server, bei dem Arbeiten an Festplatten geplant sind, ich aber noch mit ein paar Tests beschäftigt bin, die ich nicht unterbrechen möchte.

In beiden Fällen habe ich keinen direkten Zugriff auf die Geräte. Ich kann also nicht (ohne weiteres) die SD Karte des Raspberries ausbauen und in meinem PC zu Hause kopieren. Und auf den Server kann ich überhaupt nur per SSH zugreifen.

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Kommentare jetzt wieder möglich

Peinlich, peinlich ….

Gerade habe ich mich gewundert, dass der Artikel zu „Owncloud und selinux“ recht oft gelesen wird, aber nie irgendwelche Kommentare geposted werden.

Also hab ich versucht einen Test-Kommentar zu erstellen und bin prompt gescheitert. Fehlermeldungen beim Captcha.

Der Grund war schnell gefunden: Fehlende Schreibrechte auf einem SI-Captcha Cache Verzeichnis. Lies sich mit FileZilla leicht beheben, obwohl ich bei dem Server keinen Zugang zu einer SSH Console habe. Rechts-klick auf den Folder, Eigenschaften, Rechte auf 777 (schreiben für alle).

Das heisst Kommetare sind ab sofort wieder möglich und ich freue mich über jeden einzelnen!

 

Beim Raspberry Pi 7″ Touchscreen Display alles auf dem Kopf

Bei meinen Experimenten mit dem 7″ Touchscreen Display von element14 für den Raspberry Pi bin ich auf ein interessantes Phänomen gestoßen.

Probiert man ein aktuelles Raspbian Jessie und ein weniger aktuelles Wheezy image, ist mal alles richtig herum und beim anderen Image ist alles auf den Kopf gestellt.
Ausserdem funktioniert beim Wheezy der Touchscreen zunächst nicht.

Wenn man das Display noch nicht in ein Gehäuse geschraubt hat, ist das kein großes Problem, aber ich hatte das USB Kabel für die Stromversorgung schon verlegt. Also habe ich recherchiert.

Grund für den Unterschied ist, dass sich die sinnvoll nutzbaren Blickwinkel deutlich verschlechtern bzw. verbessern, wenn man das Display auf den Kopf stellt. Beim aktuellen Image (Jessie) hat man den Treiber so konfiguriert, dass man die Richtung mit den besseren Blickwinkeln benutzt.
Wenn man aber ein Wheezy Image herunterlädt und installiert, hat man erst mal die ungünstigere Richtung.

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Owncloud: Downgrade is not supported

Heute Abend hat mich meine Owncloud mit folgendem freundlichen Hinweis begrüßt:

Downgrading is not supported and is likely to cause unpredictable issues (from 8.2.1.4 to 8.1.5.12)

Und natürlich war ich mir keiner Schuld bewusst 🙂

Also mit SSH auf den Server und nachsehen. Es stellte sich heraus, dass die in /var/www/html/owncloud/version.php und /var/www/html/owncloud/config/config.php unterschiedlich sind.

Google bringt einen dann schnell darauf, das man sich sowas schnell einhandelt, wenn man owncloud mal mittel Paktemanager (also yum oder apt-get) installiert, und mal manuell (also von owncloud.org herunterladen und auspacken).

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Verhindern, dass Java Updates Yahoo installieren

Ich wundere mich bei jedem Java Update über die Dreistigkeit, mit der Oracle versucht mir Yahoo als Standard-Suchmaschine und neue Startseite anzudrehen.

Man sollte ja meinen, dass Oracle ein seriöser Softwareproduzent ist und es nicht nötig hat, die Computer der Kundschaft wegen ein paar Euros durcheinander zu bringen. Aber offensichtlich ist man sich für sowas nicht zu schade…

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