iSCSI Target und Initiator einrichten

Fileshares sind ja ganz praktisch, aber manchmal nicht das was man braucht. Zum Beispiel ist die Vergabe von Zugriffsberechtigungen komplett anders.
Bei einem  Fileshare wird das auf dem Server erledigt, der ja auch das Filesystem (NTFS, ext4, …) vorgibt.
Stellt man ein Laufwerk per iSCSI zur Verfügung, ist das für den Client wie eine zusätzliche Festplatte. Man kann das iSCSI Laufwerk partitionieren, formatieren und Rechte vergeben, ganz wie bei einer Festplatte.

Im folgenden beschreibe ich, wie man eine Festplatte oder ein logisches Laufwerk an einem Linux Server (hier mit CentOS 7) mittels iSCSI freigibt und dann von einem anderen Linux Rechner aus benutzt.
Das automatische Verbinden beim Neustart und den Windows Initiator beschreibe ich in separaten Postings.

D.h. auf dem Server wird ein „iSCSI Target“ konfiguriert, auf dem anderen Computer ein „iSCSI Initiator“.

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Raspberry Pi mit Edimax Wifi verliert Verbindung

Für meine Raspberries benutzte ich meistens die günstigen Edimax EW-7811UN Wifi adapter.
Sie sind klein, unterstützen 802.11n mit 150 MBit/s und funktionieren zuverlässig ohne große Treiberinstallation.

Nur ein Problem kann es, je nach installiertem Image, geben: Nach einigen Minuten ist der Raspberry nicht mehr über das Netzwerk erreichbar.
Man kann ihn nicht mehr anpingen, Versuche eine SSH-Verbindung aufzumachen scheitern mit einem Timeout.
Trotzdem kann man Raspberry immer noch Webseiten aufmachen. Und in dem Moment in dem man das macht, lässt sich der RPi auch wieder anpingen.

Ursache für dieses Verhalten ist das Power-Management des Wifi Adapters. Standardmäßig legt sich der Adapter schlafen, wenn ein paar Minuten keine Netzwerkaktivität vorhanden ist.

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Linux: Schließen des Laptop Deckels ignorieren

Ich habe zwei, die ich eigentlich für Windows 10 Trainings benutzen wollte, aber diese durchaus modernen Geräte sind dank ihrer AMD E1-6010 CPU derart langsam, das sie für sinnvolles arbeiten nicht taugen.

Also habe ein minimales CentOS 7 auf einen installiert und benutze ihn als Server für meine Cloud-Backup Lösung.

Leider fällt das Ding beim Schließen des Deckels in Tiefschlaf.

Wenn Gnome oder ein anderer Desktop installiert wäre, wahrscheinlich kein Problem, hab ich aber nicht…

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Owncloud Fehler „cURL is using outdated NSS version“

Meine Owncloud zeigte schon seit einer ganzen Zeit auf der Admin Seite zwei Fehler an:

cURL is using an outdated NSS version (NSS/3.15.4). Please update your operating system or features such as installing and updating apps via the app store or Federated Cloud Sharing will not work reliably.

und

This server has no working Internet connection. This means that some of the features like mounting external storage, notifications about updates or installation of third-party apps will not work. Accessing files remotely and sending of notification emails might not work, either. We suggest to enable Internet connection for this server if you want to have all features.

In Google findet man etliche Hinweise auf diese Fehler, mit einigen Tipps wie das Ganze zu beheben wäre, die mir aber alle nicht geholfen haben. Im Endeffekt liegt das Problem bei den cURL und SSH Versionen, die von einem RHEL 7, CentOS 7 oder Scientific Linux 7 verwendet werden.
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Software RAID: Festplatte tauschen

In meinem Server sind 6 Festplatten installiert und mittel Software RAID (mdadm) redundant konfiguriert.

Eine dieser Festplatten scheint gerade auszufallen, und im folgenden möchte ich beschreiben wie man diesen Zustand erkennt und wie man die Platte ohne Datenverlust gegen eine Neue austauchen kann.

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Owncloud und SELinux

Ich betreibe einen Owncloud Server auf Scientific Linux 7.1.
Scientific Linux basiert auf RedHat Enterprise Linux (genau wie CentOS) und ist eine sehr stabile und ausgereifte Platform.

Einen kleinen Haken gibt es bei diesen Linuxen: SELinux

Na gut, nicht nur ein Haken, es erhöht auch die Sicherheit, ist allerdings nicht gerade intuitiv zu bedienen.

In meinem Fall gab es nach der Installation immer wieder SELinux Fehlermeldungen der folgenden Art:

May 12 20:57:09 arthus setroubleshoot: SELinux is preventing /usr/sbin/httpd from getattr access on the file /mnt/owncloud/data/tethisit/files/IMAG0032.jpg. For complete SELinux messages. run sealert -l 5148762e-03f3-4f4d-bc0a-ffc018b540ec

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Eingestellte Auflösung eines Raspi oder BBB abfragen

Um herauszufinden, welche Bildschirmauflösung ein RasPi oder ein BeagleBoneBlack verwendet, sind folgende Kommandos hilfreich:

pi@raspberrypi ~ $ cat /proc/cmdline
dma.dmachans=0x7f35 bcm2708_fb.fbwidth=1318 bcm2708_fb.fbheight=736 bcm2708.boardrev=0x3 bcm2708.serial=0xfac46d2a smsc95xx.macaddr=B8:27:EB:C4:6D:2A sdhci-bcm2708.emmc_clock_freq=250000000 vc_mem.mem_base=0xec00000 vc_mem.mem_size=0x10000000 dwc_otg.lpm_enable=0 console=ttyAMA0,115200 console=tty1 root=/dev/mmcblk0p6 rootfstype=ext4 elevator=deadline rootwait

Oder auf einem BeagleBoneBlack:

root@beaglebone:~# cat /proc/cmdline
console=tty0 console=ttyO0,115200n8 capemgr.disable_partno=BB-BONELT-HDMI video=HDMI-A-1:800x480@60 root=UUID=639c0198-9bfd-4609-9c6a-abbb25a2e049 ro rootfstype=ext4 rootwait fixrtc quiet init=/lib/systemd/systemd

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Helligkeit eines BB_View 7.0″ Displays einstellen

Nun benutze ich schon eine ganze Zeit ein BB_View LED TFT Display für meinen Beaglebone, aber bislang bin ich nicht auf die Idee gekommen, mal die Helligkeit zu verändern.

Oder, um genau zu sein, die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung.

Nach längerer Google Suche bin ich auf folgendes gestossen:

Unter /sys/class/backlight/backlight.12 (wobei die Zahl am Ende variieren kann) finden sich einige Files, mit denen sich die Hintergrundbeleuchtung steuern und kontrollieren lässt.

Z.B.:

cat actual_brightness gibt die aktuell Helligkeit aus (bei mir zwischen 0 und 100)

cat max_brightness den Maximalwert

Mit echo 90 > brightness stellt man die Helligkeit auf den Wert 90

 

Warum löst mein Router private IP Adressen nicht auf?

Kaum macht man mal ein Firmware Upgrade auf den Router, und schon geht nix mehr….

Na ja, nicht gerade nix, aber ich konnte schlagartig meine Dreambox nicht mehr über ihren Hostnamen erreichen. Die anderen Rechner auch nicht.

Diese Hostnamen sind brav bei meiner Domaine registriert, d.h. pc1.my-domain.tk verweist auf eine private IP Adresse, z.B. 192.168.1.5
ping pc1.my-domain.tk sollte also funktionieren.
Statt dessen: Host not found.

Das Ganze ist eine Sicherheitseinstellung meines WLAN Routers, der, wie üblich, als DNS Server für meine PCs agiert.
Ich bin mir nicht sicher auf welche Weise ein Angreifer sowas ausnützen könnte, aber es wird schon Sinn machen.

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Pakete installieren / anzeigen

Raspbian Wheezy für den RPi ist ein Debian-Derivat, was mich jedes Mal zur Verzweifelung bringt.

Zum Beispiel bei der Paketverwaltung. Daher ein paar Hinweise:

Installierte Pakete anzeigen:
sudo dpkg --get-selections

Verfügbare Pakete suchen:
sudo apt-cache search suchwort [suchwort] (sucht in Beschreibungen, mehrere Suchwörter werden UND-Verknüpft)
sudo apt-cache pkgnames suchwort (findet Pakete deren Name mit suchwort anfängt)

Paket installieren:
sudo apt-get install paketname